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  Der richtige Angebotspreis!?

Der richtige Angebotspreis!?

 

Warum der richtige Startpreis beim Verkaufen so wichtig ist

Viele Gründe, warum der Verkaufspreis bzw. der Angebotspreis nicht zu hoch angesetzt werden sollte!

Immer wieder gibt es Makler, die Verkäufern Traumpreise für ihre Immobilie als realistischen Verkaufspreis in Aussicht stellen. Dabei wird allerdings häufig verschwiegen, dass der Verkäufer nachher einen deutlich niedrigeren Preis erzielt, oder aus Frustration nach einem neuen Makler sucht, weil sich seine Immobilie nicht verkaufen lässt. Im Folgenden möchte ich Ihnen erklären warum es so wichtig ist den Preis nicht zu hoch anzusetzen, sondern eine ehrliche Kalkulation zu erstellen und mit dem richtigen Angebotspreis auf den Markt zu gehen. Im Rahmen einer Wertermittlung sollte zuerst der Verkehrswert einer Immobilie ermittelt werden. Danach wird der Angebotspreis festgelegt.

Mit dem richtigen Preis starten

Aus langjähriger Erfahrung kann ich Ihnen sagen: Nur der richtig gewählte Angebotspreis führt zum Verkaufserfolg. Jede Immobilie findet einen Käufer, wenn der Preis stimmt. Das ist das Gesetz des Marktes. Leider locken viele Makler Eigentümer mit zu hohen Verkaufspreisen, was unrealistische Vorstellungen der Verkäufer schürt.

6 Monate – aber nicht mehr

Ein Maklerauftrag wird beim Verkauf einer Immobilie in der Regel über 6 Monate vereinbart. Innerhalb dieser Frist sollte das Projekt abgeschlossen sein, sonst droht die Immobilie zum Ladenhüter zu werden und der Preis fällt rapide. Statistiken zufolge brauchen Immobilien, die 20 Prozent über dem Marktpreis angeboten werden, über 1 Jahr, bis sie einen Käufer finden. Gleichzeitig rutscht der Verkaufspreis auf rund 84% des erzielbaren Wertes. Wahrscheinlich ist auch, dass sich an diesem Objekt 2 Makler die Zähne ausbeißen, das heißt, dass einer praktisch umsonst arbeitet. Der 2. Makler muss das negative Image der Immobilie kompensieren.

10% drüber – runtergehen kann man immer noch?

Eine weitere oft transportierte Preisregel ist: Lieber den Preis ein bisschen höher ansetzen, dann kann man ja noch runter gehen. Nehmen wir dazu ein Beispiel: Eine Immobilie ist 300.000 Euro wert, wird aber für 330.000 Euro angeboten, also genau 10% über dem Marktwert. Statistisch gesehen braucht der Kollege, der 10% mehr verlangt knapp 9 Monate um die Immobilie an den Mann zu bringen. Das heißt, dass auch hier ein 2. Makler tätig wird – der Erste geht leer aus! Der frustrierte Verkäufer muss nach einem weiteren Makler suchen, kommt in Zeitdruck und verliert am Ende bares Geld. Der Kollege erzielt nur etwa 90% dessen, was die Immobilie eigentlich Wert ist.

Preis ist richtig?

Auch ein Makler, der die Immobilie nur 5% über dem echten Wert anbietet, wird am Ende zwar den Verkauf abschließen, aber nicht 100% des realen Wertes erreichen. Das sollte allen eine Lehre sein: Finden Makler und Verkäufer den richtigen Einstieg in den Markt, dann geht es schnell. Die Regeln der Marktwirtschaft sind hier absolut eindeutig: Passen Angebot und Nachfrage, dann findet sich bald ein Käufer, der mit dem Preis zufrieden ist, genauso wie der Verkäufer, und alle treffen sich im besten Fall nach nur einigen Wochen beim Notar.

Fazit 

Der richtige Angebotspreis ist sehr wichtig. Ein zu hoher Einstiegspreis wirkt sich, wie man an den oben genannten Beispielen gesehen hat, negativ auf den letztlich erzielten Verkaufspreis aus.

Nur der richtig gewählte Angebotspreis führt zum Erfolg, und bedeutet für den Verkäufer den maximalen Gewinn ohne Geldverlust. In der Regel erziele ich einen höheren Verkaufspreis, als den eigentlich angesetzten Angebotspreis. Wenn Sie Fragen zum Einstiegspreis, oder zu anderen Themen rund um Immobilien haben, stehe ich Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Andreas Hofer Immobilien- und Finanzberatung Tel.:04791-988 9000 | Irrtümer und alle Rechte vorbehalten.
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