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Die wohnwirtschaftlichen Förderprogramme der KfW

Die KfW fördert im Auftrag des Bundes die Wirtschaft, die Kommunen und Private in vielfältiger Weise. Für den Bereich der Immobilienwirtschaft stehen Förderprogramme zur Finanzierung von wohnwirtschaftlichen Investitionen zur Verfügung. Fördermittel stellt die KfW auf zwei Arten zur Verfügung: als zinsverbilligtes Darlehen und als Zuschuss.

Zuschüsse zahlt die KfW direkt an den Antragsteller/Berechtigten aus. Die Vergabe von Darlehen erfolgt über die Hausbank des Antragstellers. Ohne eine Hausbank ist es nicht möglich, ein solches Darlehen in Anspruch zu nehmen. Der Darlehensver­trag entsteht dementsprechend zwischen dem Antragsteller und seiner Hausbank. Die KfW refinanziert der Hausbank den vergebenen Kredit lediglich zu günstigen Konditionen, steht aber mit dem Antragsteller in keinem Rechtsverhältnis.

Zinsverbilligte Darlehen

Folgende Förderungen werden in Form eines zinsverbilligten Darlehens von der KfW angeboten:

Wohneigentumsprogramm

Finanzierung von selbstgenutztem Wohneigentum – Programmnummer 124

Antragsteller können nur natürliche Personen sein, die selbstgenutztes Wohneigentum erwerben wollen. Der Finanzierungs­umfang beim Bau schließt die Kosten des Baugrundstücks, die Baukosten einschließlich Baunebenkosten und die Kosten der Außenanlagen ein. Der Finanzierungsumfang beim Erwerb umfasst den Kaufpreis einschließlich der Kaufpreisnebenkosten und eventuell anfallende Modernisierungs-, Instandsetzungs- und Umbaukosten. Mit dem Förderprogramm können bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten finanziert werden, der Kredithöchstbetrag beträgt 50.000 Euro.

Energieeffizient bauen und sanieren

Energieeffizient sanieren (Effizienzhaus) – Programmnummer 151 und Einzelmaßnahmen bzw. freie Einzelmaß-nahmenkombinationen – Programmnummer 152

Antragsberechtigt sind Träger von Investitionsmaßnahmen an selbstgenutzten und vermieteten Wohngebäuden sowie Erst­erwerber von neu sanierten Wohngebäuden. Eine Förderung von Contracting-Vorhaben ist möglich. Gefördert wird die Sanierung von Wohngebäuden einschließlich Wohn-, Alten- und Pflegeheimen. Der Antragsteller kann entscheiden, ob er eine Sanierung zum KfW-Effizienzhaus oder eine frei wählbare Kombination von Einzelmaßnahmen durchführt. Die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus wird in fünf Anforderungsabstufungen gefördert. Zusätzlich ist die Sanierung von Baudenkmalen oder sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz förderfähig. Abhängig vom Grad der erreichten Energieeffizienz gewährt die KfW einen Tilgungszuschuss zwischen 2,5 und 17,5 Prozent der Kreditsumme. Förderfähig sind die unmittelbaren Kosten der Maßnahme, Planungs- und Baubegleitungskosten sowie Kosten notwendiger Nebenarbeiten: bei der Sanierung zum KfW-Effizienzhaus maximal 75.000 Euro, bei der freien Einzelmaßnahmenkombination maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit.

Energieeffizient bauen – Programmnummer 153

 

Antragsteller können Bauherren oder Erwerber von neuen Wohngebäuden zur Selbstnutzung oder Vermietung sein. Es wird die Errichtung, Herstellung oder der Ersterwerb von Wohngebäuden einschließlich Wohn-, Alten- und Pflegeheimen gefördert. Die Erweiterung/Umwidmung von Gebäuden ist ebenfalls förderfähig. Das energieeffiziente Bauen fördert die KfW in drei Anforderungsabstufungen. Abhängig vom Grad der erreichten Energieeffizienz gewährt die KfW einen Tilgungszuschuss von 0, 5 oder 10 Prozent der Kreditsumme. Die förderfähigen Kosten umfassen 100 Prozent der Bauerwerbskosten (Baukosten ohne Grundstück), maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit.

 Altersgerecht umbauen – Programmnummer 159

Antragsberechtigt sind Träger von Investitionsmaßnahmen an selbstgenutzten und vermieteten Wohngebäuden sowie Erst­erwerber von neu (altersgerecht) sanierten Wohngebäuden. In Anspruch genommen werden kann das Programm, wenn bei den Umbauten die frei kombinierbaren, in sich flexiblen und für Bestandsanpassungen definierten sieben Förderbereiche der KfW berücksichtigt werden. Die förderfähigen Kosten betragen jeweils bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit.

Infotipp: Hausbanken sind bei der Vergabe von KfW-Förderkrediten nicht an die von der KfW veröffentlichten Zinskonditio­nen gebunden, sondern können nach unten abweichen! Weisen Sie den Kundenberater Ihrer Bank darauf hin und versuchen Sie, günstigere Konditionen auszuhandeln!

 Zuschüsse

Folgende Förderungen werden in Form von Zuschüssen von der KfW angeboten:

Energieeffizient sanieren (Investitionszuschuss) – Programmnummer 430

Die geförderten Maßnahmen entsprechen denen der Programme 151 und 152. Das Programm kann für die Sanierung von Ein-und Zweifamilienhäusern in Anspruch genommen werden, wenn die durchgeführte Maßnahme vollständig eigenfinanziert ist. Die Zuschüsse liegen bei 10 Prozent im Bereich der Einzelmaßnahmen und zwischen 10 und 25 Prozent der förderfähigen Investitionskosten bei der Sanierung zum Effizienzhaus und richten sich nach dem Grad der erreichten Energieeffizienz.

Energieeffizient sanieren (Baubegleitung) – Programmnummer 431

Mit dem Programm 431 bezuschusst die KfW die Kosten einer qualifizierten Baubegleitung durch einen externen Sachverstän­digen während der Sanierungsphase. Voraussetzung für den Zuschuss ist eine Förderung der Sanierungsmaßnahme im Bereich „Energieeffizient sanieren“ der KfW, Programmnummern 151, 152 oder 430.



Andreas Hofer Immobilien- und Finanzberatung Tel.:04791-988 9000 | Irrtümer und alle Rechte vorbehalten.
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